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    <title>txgx - oHr-ShiT</title>
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<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 19:59:56 GMT</pubDate>

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    <title>Für Neugierige</title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten)</author>
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    Hin und wieder empfehlen sich Aktualisierungen der CD Datenbank. So habe ich nun meine Jugendsünden aus dem LP Regal mit eingearbeitet. Mannomann, was da alles so kreucht und fleucht. Da werden Erinnerungen wach. Z.B. an mein erstes &quot;richtiges&quot; Heavy Metal Konzert am 12.02.90 (&quot;richtiges&quot; deshalb, weil ich vorher schon etliche Konzerte lokaler Bands gesehen hatte). Das waren Holy Moses in der Stadthalle in Leinefelde - war das aufregend, ohne Reisepass die deutsch-deutsche Grenze zu passieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder Erinnerungen an den alten Malibu-Versand. Kennt den noch wer? Da hat man gekauft, weil es billig war, nicht, weil man die Platte wollte. LP Ausverkäufe waren damals beim mittlerweile Pleite gegangenen Hamburger Versand an der Tagesordnung. LPs für 99 Pfennige. Nehmt also nicht jede LP so ernst, wenn ihr was furchtbares findet (Dare, Twisted Sister, Quick Change... ürgsel). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann fand ich da noch die Bremer Punks &quot;Die Mimmis&quot;, deren Musik irgendwie nicht so durchdrang, deren 7&quot; Single &quot;Gebt den Faschisten keine neue Chance&quot; jedoch ungeahnte Absatzzahlen erreichte, weil an der Single ein Aufnäher &quot;Gegen Nazis&quot; heftete. Den musste ich einfach haben. Soweit, so gut. Seht selbst, wenn ihr Lust habt. 1664 Einträge sind es bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot; http://tguerntke.de/CDArchiv/html/index.html&quot; title=&quot;Mein CD Archiv&quot;&gt;Mein CD Archiv&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß beim Durchstöbern. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 16:05:00 +0200</pubDate>
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    <title>Ein Jahr last.fm</title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://txgx.de/exit.php?url_id=2192&amp;amp;entry_id=79&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.lastfm.de&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;last.fm&quot;&gt;last.fm &lt;/a&gt;ist mehr als nur ein Radiodienst im Internet. last.fm ist eigentlich die Idee, das Radio zu individualisieren und nebenbei noch eine großartige Gelegenheit, eigenes Hörverhalten genauer unter die Lupe zu nehmen. Und genau das bewog mich just vor einem Jahr, diesen Dienst zu nutzen. Was höre ich eigentlich am meisten? Welche Bands, welches Album, welcher Track wird am meisten gespielt? Wieviel Musik höre ich? Nur die Frage nach dem &quot;Warum&quot; kann last.fm offenbar nicht klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, nach einem Jahr bin ich schon erstaunt und begeistert. Denn last.fm bietet an sich erheblich mehr, als reines Statistiken sammeln: &lt;br /&gt;
Kostenlose Downloads, teilweise sogar von bekannten Bands (z.B. deren frühe Alben) oder von Newcomern, die dieses Portal als Verbreitungsquelle nutzen; &lt;br /&gt;
das Scrobbeln (also Dokumentieren) von Musiktiteln, auch, wenn der heimische mp3 Player läuft; &lt;br /&gt;
das selbstbestimmte Erstellen von Playlisten (z.B. Lieblingstitel); &lt;br /&gt;
Einbindung von Apps (spätestens seit der i-phone Werbung in aller Munde) zum Hörverhalten;&lt;br /&gt;
Social Networking (nutze ich persönlich über last.fm weniger);&lt;br /&gt;
Taggen von Musiktiteln (also das Benennen bestimmter Eigenschaften, z.B. Musikrichtung)&lt;br /&gt;
usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das tolle daran. Du hörst nicht nur deine eigene Musikrichtung, sondern kannst dir ein individuelles Radioprogramm zusammenstellen lassen. Das geht z.B. über den &quot;Scrobbler&quot;, dem du einen Tag oder einen Künstlernamen eingibst und der dir dann anhand von Verwandschaften zu diesem Begriff etliche gute Musik aus einer Datenbank zusammenwürfelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via Internet lässt sich das sogar noch optimieren, denn dort lassen sich Künstlergruppen oder mehrere Tags versammeln, um eine noch differenziertere Songsauswahl zu erhalten. Ebenfalls kannst du Musiksammlungen deiner Freunde und &quot;Nachbarn&quot; (das sind Personen, die last.fm aufgrund ähnlicher Geschmäcker etc. auswählt) spielen lassen und somit deinen musikalischen Horizont erweitern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles ganz prima. Nebenan im rechten Fenster siehst du ein kleines last.fm &quot;Widget&quot;. Ein Tool, dass ich in die Webseite eingebaut habe und welches steitg in Echtzeit die gerade gehörten Titel anzeigt. Ja echt, für Menschen, die permanent Musik hören ist sowas wichtig &lt;img src=&quot;http://txgx.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Jahr kann ich nun für mich folgendes Ergebnis heraushören:&lt;br /&gt;
- Meine Lieblingsband heißt: Rush (wen wunderts)&lt;br /&gt;
- Gefolgt von Miles Davis (die CD Box mit 70 CDs WILL gehört werden)&lt;br /&gt;
- Über 13000 Titel habe ich in einem Jahr über Scrobbler oder das Internet gehört (darin nicht enthalten: Gehörte CDs zu Hause, oder mp3s während der Autofahrten usw.)&lt;br /&gt;
- das sind etwas mehr als 1000 Titel pro Monat (was noch nicht wirklich viel aussagt, da Titel auch sehr laaaang sein können und somit bis zur 5-6fachen Länge eines &quot;Standardsongs&quot; von 4-5 Minuten haben können) - Eine Echtzeitaufstellung wäre da etwas aufschlussreicher: Ich such da mal nach einer App)&lt;br /&gt;
- Es gibt auch Apps, die dir z.B zeigen, welche Musikrichtung du am meisten abspielst.&lt;br /&gt;
- Die regelmäßig über die heimische PC-Musik-Anlage abgespielten Bands und Favoriten konnten vervielfacht werden durch das Hören von Nachbarradio (derzeit kenne ich laut last.fm etwas mehr als 1000 Künstler). Wie gut, sagt last.fm indes nicht &lt;img src=&quot;http://txgx.de/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
- Die Lieblingstitel sind indes sehr spannend. Das sind nämlich nicht unbedingt Lieblingstitel von mir. Es bringt vielmehr zum Ausdruck, wie dämlich &quot;Shuffle&quot; Algorythmen von winamp oder andern Mediaplayern sind, da sie diverse Stücke offenbar als &quot;Ankerpunkte&quot; immer wieder abspielen (siehe auch meinen &lt;a href=&quot;http://txgx.de/exit.php?url_id=2193&amp;amp;entry_id=79&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://txgx.de/index.php?/archives/25-Die-Lieblingssongs-des-mp3-Players.html&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Lieblingsstücke des mp3 Players&quot;&gt;Eintrag: Die Lieblingsstücke des mp3 Players&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Für mich ist last.fm ein prima Radiodienst und die Wiederentdeckung des Radios. Das Programm ist nicht nach Schema F zusammengestellt, sondern lässt sich individuell anpassen. Es macht Spaß in andere Musik hineinzuhören und zu vergleichen, was andere Leute denn so hören. Die statistischen Gimmicks sind zwar wenig aussagekräftig aber irgendwie macht es dennoch Spaß sie zu verfolgen. Absolut empfehlenswert ist es übrigens auch deshalb, weil du den Dienst nach einer Anmeldung kostenlos und fast uneingeschränkt nutzen kann und kaum Künstler oder Alben ausgeklammert werden. Neben sehr erfolgreichen Bands kannst du dort auch absolute Newcomer entdecken. Das macht Spaß.  
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    <pubDate>Sat, 23 Jan 2010 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der Jahrgang 2009</title>
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            <category>oHr-ShiT</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten)</author>
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    Jazz gehts los... im wahrsten Sinne des Wortes. War es schon tierisch schwer, wirklich neue Alben für 2008 zu finden, wird es dieses Jahr noch erheblich schwerer für mich. Der Grund ist einfach der, dass ich viel lieber in alten Alben schmökere, als jedem neuen Album nach dreimaligen Hören geich den Stempel &quot;Highlight&quot; aufzudrücken. Außerdem hat man dadurch einen weiteren Vorteil: Während neue Musik oftmals schon um die 20 Euro kostet, bekommt man ältere CDs auch mal gebraucht oder sogar neu in den marketplace Shops via amazon.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das spart den Geldbeutel. Allerdings muss ich mich langsam fragen, ob jahresbezogene Rückblicke da noch Sinn machen. Nun ja, vielleicht macht es einfach Sinn, das Jahr nochmal passieren zu lassen, um zu schauen, welche Entwicklungen sich ergeben haben. Somit gab es nicht ganz so viel neues auf die Ohren, aber auch Altes kann ja seinen Reiz haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fangen wir mal mit dem Neuen an:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.babyblaue-seiten.de/cover/9545.jpg&quot; alt=&quot;Cheer-Accident&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;Eines der wohl abwechslungsreichsten und stilistisch am schwersten einzuordnenden Alben haben sicherlich &lt;a href=&quot;http://txgx.de/exit.php?url_id=2191&amp;amp;entry_id=78&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&amp;amp;albumId=9545&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Cheer-Accident&quot;&gt;CHEER-ACCIDENT mit ihrem Album &quot;Fear Draws Misfortune&quot;&lt;/a&gt; abgeliefert. Wunderbar, dem Stilmix aus Progrock, Avantgarde und Rockmusik zu lauschen. Abgedreht und völlig fremd klingt der Soundkosmos, den die Band gestaltet. Aber nicht so verschroben wie auf den Frühwerken. Denn scheinbar hat man seine Grundausrichtung gefunden. Knackpunkt könnte der doch etwas disharmonisch wirkende Gesang sein, der dieser avantgardistischen Musikausrichtung irgendwie immer den Stempel aufdrückt. Aber auch hier finden CHEER-ACCIDENT das Mittelmaß zwischen Anspruch und Hörbarkeit. Ein wirklich tiefgehendes Album, auf dem sich auch nach 2009 noch vieles entdecken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.babyblaue-seiten.de/cover/10343.jpg&quot; alt=&quot;Big Big Train&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;Ein weiteres wirklich positiv daherkommendes Album haben die Briten von &lt;a href=&quot;http://txgx.de/exit.php?url_id=2188&amp;amp;entry_id=78&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&amp;amp;albumId=10343&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Big Big Train&quot;&gt;BIG BIG TRAIN &lt;/a&gt;abgeliefert. Den Langzeittest hat das erst vor einigen Wochen veröffentlichte Album indes noch nicht bestanden. Wer aber Retro will, der bekommt hier einzig das. Und das sogar noch ausgesprochen gut gemacht. Nach einigen bandinternen Umbesetzungen hat man neben einem neuen Sänger auch große Bandteile durch Gastmusiker ersetzt und kommt frischer daher als je zuvor. Wer hätte das erwartet, zumal der Sänger gar nicht mal so anders klingt wie der Vorgänger. Aber er arrangiert seine Gesangslinien anders, erfrischender und vor allem spannender. Und das wirkt. Musik in der Schnittmenge aus Genesis (Wind And Wuthering) und symphonischen, mellotronlastigen Sounds der ganz frühen Siebziger in erfrischend frecher Form vorgetragen. Absolut gut zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.babyblaue-seiten.de/cover/10330.jpg&quot; alt=&quot;IZZ&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;Zwar nicht mehr wirklich meine Adresse, dennoch sehr gut gemacht, liefern auch &lt;a href=&quot;http://txgx.de/exit.php?url_id=2189&amp;amp;entry_id=78&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&amp;amp;albumId=10330&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;IZZ&quot;&gt;IZZ mit ihrem neuen Album &lt;/a&gt;wunderbaren Prog ab. Das gefällt mir, obwohl ich mich mittlerweile doch um einiges von dieser Spielart enfernt habe. Erinnerungen werden wach an das famose Debüt &quot;Sliver of A Sun&quot; - zugegebenermaßen war jenes technisch noch nicht so einwandfrei produziert wie nun &quot;The Darkened Room&quot;.&lt;br /&gt;
Schade nur, dass man sich nicht mehr in Richtung &quot;I Move&quot; weiterentwickelt, das wäre was wirklich ausgesprochen Innovatives gewesen. Aber auch so ein gutes Album!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:429 --&gt;&lt;img width=&quot;120&quot; height=&quot;120&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://txgx.de/uploads/Musik/Cover/DMB_Cover2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Keinen Prog, und von daher auch ohne Link auf die Babyblauen Seiten, spielen die Dave Matthews Band. Mit BIG WHISKEY AND THE GROOGRUX KING (was für ein Name! *kopfschüttel*), kann der Wahl-Amerikaner mit seiner Band ein wirklich hörenswertes Album im Gehörgang platzieren. Gerüchten zufolge gibt es Menschen, denen diese jazzige Variante des DMB Sound weniger gut gefallen soll. Ich finde die CD sehr erfrischend, wenn ich auch nach wie vor der Meinung bis, dass der gute Mensch irgendwie knödelig singt. Aber das ist ein Markenzeichen und so ist es denn auch nicht verwunderlich, dass dieses Album wieder die breite MAsse der DMB Fans ansprechen wird. Gut so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Leider daneben:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.babyblaue-seiten.de/cover/10059.jpg&quot; alt=&quot;Indukti&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; /&gt;Die Polen von &lt;a href=&quot;http://txgx.de/exit.php?url_id=2190&amp;amp;entry_id=78&quot;  onmouseover=&quot;window.status=&#039;http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&amp;amp;albumId=10059&#039;;return true;&quot; onmouseout=&quot;window.status=&#039;&#039;;return true;&quot; title=&quot;Indukti&quot;&gt;Indukti haben mit Idmen&lt;/a&gt; 2009 ebenfalls ein Album vorgelegt. Gefiel mir der Vorgänger S.U.S.A.R. noch - nicht zuletzt aufgrund der Gesangsbeiträge von Riverside Sänger Mariusz Duda -  ausgesprochen gut, so kann ich mit dem auf &quot;härter, tiefer, breiter&quot; getrimmten Sound von Idmen so gar nichts mehr anfangen. Zu affektiert, zu gewollt böse, einfach zu brachial gekracht kommt Idmen daher. Unterstrichen wird das ganze noch durch die Gesangsbeiträge, die das Böse aus den Boxen quillen lassen. Ein wenig zuviel des Guten, was die Jungs da zeigen. Zumindest für mich. Vor 10 Jahren hätte mich Idmen durchaus zu begeistern gewusst (womit es sicherlich auch heute noch seine Hörerschaft finden wird), erwärmen kann es mich leider dieser Tage überhaupt nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ganz Spezielles:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:433 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;200&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://txgx.de/uploads/Musik/Cover/milesbox.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Eine der großartigsten Veröffentlichungen des vergangenen Jahres ist aber sicherlich dieses Schmankerl, zumindest wenn man einen Hang zum Jazz hat und sich durch wildes Rumgetröte der Miles&#039;schen Trompete nicht abschrecken lässt. Der komplette Backkatalog der auf Columbia erschienen Miles Davis Alben ist 2009 in einer Box veröffentlicht worden. Über 50 Alben mit Aufnahmen von 1949 bis 1989 auf insgesamt 73 CDs gibt es hier für günstiges Geld zu kaufen. Das Preis Leistungs Verhältnis ist unschlagbar, zudem die hübsch aufgemachte Box inklusive eines fetten Booklets daherkommt und sämtliche CDs in Pappschubern daherkommen, die das Originalcover zeigen. Zahlreiche Bonustracks, wie bereits auf den Re-Releases sind enthalten und ebenfalls rare Live Aufnahmen. Wunderbar. So braucht man sich nicht den Backkatalog mühsam zusammenkaufen. Toll! Bitte mehr von sowas.  
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    <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:15:00 +0100</pubDate>
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    <title>Arbeiten</title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten)</author>
    <content:encoded>
    Handwerker im Büro zu haben ist ganzschön abtörnend. Echt heftig, da wird jeden Tag richtig fürchterlich Radio gehört. Und jetzt dudelt das Ding hier vor meiner Tür gerade Enya auf Bayern 3 und eine überfreundliche Radiodame redet was von &quot;Jetzt wieder aufwachen&quot;. Boah, ich habe das jetzt eine halbe Stunde angehört und finde es großartig, wie schlecht das Radio doch ist, dabei ist Bayern 3 eigentlich noch hörbar. Aber laufend diese Jingles, wie toll doch das Radioprogramm ist; wieviel Abwechslung es doch NUR hier gibt; welche Hits NUR hier gespielt werden; und das alles gleich &#039;dreimal gut&#039; (James Blunt ist NICHT gut! Auch nicht dreimal!)! Wie gut, dass gerade ein freundlicher Schwede für ein Möbelhaus wirbt. Das ist wenigstens mal Abwechslung.  
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    <pubDate>Wed, 15 Apr 2009 09:50:40 +0200</pubDate>
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    <title>... auf die man hört!</title>
    <link>http://txgx.de/index.php?/archives/57-...-auf-die-man-hoert!.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten)</author>
    <content:encoded>
    Mal wieder ein paar Überlegungen zu guter und schlechter Musik von mir. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kennt der ein oder andere auch das Phänomen. Da lauscht man einem Album und es gibt einen Song, der einem alles vermiest, wo man sich fragt, wieso dieses Miststück überhaupt da gelandet ist? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun passiert es aber auch, dass es Stellen in einem Song gibt, die einem missfallen, oft nur wenige Sekunden. Da ist das dann noch fataler - die kann man nicht mal eben mit der Skip-Taste wegdrücken. Das können zwei Sekunden eines Stückes sein. Zwei Sekunden. Mann! Und die vermiesen das ganze Stück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal bewusst wahrgenommen habe ich diesen Effekt auf Dream Theaters &quot;Images and Words&quot;, genauer gesagt im Song &quot;Pull Me Under&quot;. Damals noch voll der Metaller fand ich über Pull Me Under einfach den Weg zum Progrock. Und trotzdem gibt es DIE &quot;Hassstelle&quot; in diesem Song. Das ist genau der &quot;Prügelpart&quot; in der Mitte, so ab Minute 3:18. Die nächsten etwa 10 Sekunden wo sich die Musiker notentechnisch hochjubeln finde ich einfach nur grausam. Live klingt das dann noch schlimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimmer geht immer: Und so entdeckte ich auf dem kürzlich endlich erworbenen Album von PFM &quot;L&#039;Isola Di Niente&quot; sogleich solch einen voll verkorksten Übergang im Song &quot;Is My Face On Straight&quot;. Dieser Gesangspart ab Minute 2:23 klingt so künstlich, dass der Song bei mir schon eine innere Abwehr auslöst und ich merke, wie die Nackenhaare sich beim Hören steil aufstellen. Nicht schön!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so spannender, dass es genau das gegenteilige Phänomen ja auch gibt. Da wartet man förmlich auf DEN Übersong, auf DIE eine Stelle von wenigen Sekunden. Spaßig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychotic Waltz haben auf ihrem Album &quot;Into The Everflow&quot; im Stück &quot;Freakshow&quot; so eine Passage eingebaut, wo man den Song nach etwa 2:30 zu Ende gehen lässt. Um ihn im Anschluss um so entschlossener wieder aufzunehmen. Großartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder wer kennt ihn nicht, diesen Übergang in King Crimsons &quot;Starless&quot;, vom jazzrockigen Instrumentalpart in den Abschlusspart - fantastisch. Dabei muss ich erwähnen, dass mich Kumpel Uli einst auf einen Beckenschlag vom Bruford hinwies, der seither immer rausgehört wird. Vorher war der nicht da - dessen bin ich mir sicher. Aber achtet mal drauf. Bei Minute 6:45 sitzt er im Eck, lauert auf seine Chance und huscht &quot;Splash&quot; (ehrlich gesagt macht es eher &quot;zzzzTT&quot;) genau in eine Lücke aus anderen Beckenschlägen. Sowas kann nur der Bruford. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückfahrt von einer Progparty hörten wir (also der Uli und ich immernoch) dann mal Hamadryads &quot;Conservation of Mass&quot;. Soll nicht so ungewöhnlich sein, aber ungewöhnlich war, dass wir beide bei Minute 4:05 im Stück &quot;The Second Round&quot; &quot;Still&quot; riefen. Das tut der Sänger da nämlich auch und diese Stelle leitet quasi das Finale ein, gut platziert und absolut markant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rushs Song &quot;Marathon&quot; vom Album &quot;Power Windows&quot; gibt es auch dieses Moment. Da warte ich immer drauf, dass der Bass den Refrain einhämmert - däng däng däng dänggg! Lauscht mal bei Minute 2:30, klasse (das ist der Grund, weshalb ich den Song lieber in der Studioversion höre). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei noch auffällt ist, dass bei diesen paar genannten Tracks nun gleich mehrmals diese Effekte um die Minute 2:30 (+/- 10 Sek.) auftreten. Erstaunlich. Wahrscheinlich höre ich an diesen Stellen besonders genau hin. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Feb 2009 19:17:55 +0100</pubDate>
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